Seit diesem Schuljahr ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass alle Schüler*innen einmal zwischen der 7. und der 9. Klasse 90 Minuten Unterricht in Laienreanimation erhalten. Bei der Lehrerfortbildung zu diesem Thema haben wir von dem Weltrekordversuch des Franziskus Hospitals in Bielefeld erfahren. Alle 7. Klassen waren sofort Feuer und Flamme für die Idee und so haben wir uns angemeldet.
Am 25.09.’26 startete die 7c um 7:50 mit dem Bus nach Detmold. Von da aus ging es mit dem Zug nach Bielefeld. Da unser Termin erst um 13 Uhr war, starteten wir mit Freizeit.
Um 12:30 waren wir dann am Klösterchen. Wir wurden freundlich empfangen und erst einmal von einem Krankenpfleger in die Herzdruckmassage eingewiesen. Dann ging es an die Rekordpuppe, die nach zwei Tagen Dauerreanimation schon etwas ramponiert aussah. Unter Anleitung durfte jede(r) eine Minute Herzdruckmassage durchführen.
Da wir zur Mittagszeit an der Reihe waren, die Bielefelder Schulen also schon weg waren und die Vereine noch nicht da, durften unsere Schüler*innen zwei Mal an die Rekordpuppe. Danach löste uns ein Schulsanitätsdienst mit prominenter Unterstützung von Bildungsministerin Feller ab.
Die 7a und 7b hatten ihre Zeiten einen Tag später. Der Zeitplan war inzwischen soweit ins Rutschen geraten, dass die Klassen spontan gemeinsam an der Reihe waren. Statt Frau Feller bekam die 7a einen anderen Höhepunkt mit: Sie reanimierten unter großem Jubel genau zur Halbzeit.
Alle Klassen hatten viel Spaß und auch der öffentliche Nahverkehr funktionierte überraschend gut.
Wir werden durch eine Urkunde immer an diesen Tag erinnert werden und wissen jetzt, was zu tun ist, wenn wir auf jemanden ohne Herzschlag stoßen. Und das ist der Sinn des ganzen Weltrekordversuches – den Fokus auf die Wichtigkeit von Laienreanimation zu richten.