Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar wurde im Jahr 2005 von den Vereinten Nationen zum Gedenken an den Holocaust und an den Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau eingeführt.

Auch in diesem Jahr wurde in Blomberg an diesen Tag erinnert. Viele Blomberger Bürger*innen versammelten sich auf dem kleinen jüdischen Friedhof um der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken. Auch einige Schüler*innen der 9. und 10. Klassen unserer Schule nahmen an der Gedenkfeier teil.

In seiner Rede betonte der Bürgermeister, Herr Dolle, die Wichtigkeit der Erinnerung an diese Schreckenszeit. Er betonte, wie wichtig es ist, dass auch die jüngere Generation diese Erinnerung wachhält und mitträgt. Dies geschehe in Blomberg vorbildlich wie die engagierten Schüler*innen, die als Peer Guides bei der Ausstellung „Deine Anne“ mitgewirkt haben, gezeigt hätten.

Schüler*innen des Gymnasiums (HVG) stellten ihre Recherchen über das Konzentrationslager und die SS-Schule Wewelsburg bei Paderborn vor. Sie wiesen mit Beispielen besonders auf die Täter hin, die nach außen oft ein scheinbar ruhiges Leben führten, in den Lagern die Menschen aber grausam erniedrigten und ermordeten.

Was Gedenken mit uns heute zu tun hat, wurde in allen Redebeiträgen deutlich:
Rassistischen und demokratiefeindlichen Äußerungen dürfen wir nicht tatenlos zusehen, sondern es gilt, aktiv zu widersprechen und zu handeln. Pastor Jörg Deppermann rief in seinem Redebeitrag eindringlich dazu auf, sich für Demokratie und Menschenwürde einzusetzen.

Am Ende der Gedenkstunde wurde ein Kranz niedergelegt – ein Zeichen des Erinnerns und der Mahnung.